4. Ausgabe des Open Journal of Knowledge Management ist erschienen.

Veröffentlicht am 19. Oktober, 2011 um 14:29

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In der aktuellen Ausgabe des Open Journal of Knowledge Management finden Sie die besonders erfolgreichen Beiträge der letzten 12 Monate, die noch nicht in einem Journal erschienen sind. Maßstab war dabei das Nutzerverhalten, also hauptsächlich die Seitenaufrufe, ergänzend die Verweildauer und Absprungrate.

Mit den Beiträgen von Ulrich Schmidt, Maximilian Schmitt, Anne-Christine Birkle von EnBW veröffentlichen wir erstmals eine spezielle Beitragsform. Es handelt sich um eine Art “Live-Berichterstattung”. Die Autoren, die schon in ihrer personellen Zusammensetzung Praxis und Theorie ideal miteinander verbinden, nähern sich dem schwierigen und für das Wissensmanagement gleichzeitig existenziell wichtigen Thema “Darstellung des Nutzens von Wissensmanagement-Maßnahmen”. In einer fortlaufenden Reihe wird über die Entwicklung des Themas berichtet.

Es ist immer wieder erstaunlich, wo überall Wissen transportiert wird, ohne dass wir es merken. Der Beitrag “Potenziale von Prototypen im Wissensmanagement von Entwicklungsprozessen” hat mir solch ein Aha-Erlebnis beschert. Mit Hilfe von Protytypen können in der Produktentwicklung Vorstellungen der Entwickler sichtbar gemacht werden und die Erwartungen der Kunden, aber auch Dritter, überprüft werden.

Um die Frage “Welches Wiki soll ich in meinem Unternehmen einsetzen?” dreht sich der Beitrag “Die Qual der Wiki-Wahl” von Daphne Gross und Ingo Frost. Aus der Vielzahl an Angeboten auf dem Markt wurden anhand von für Organisationen notwendigen Voraussetzungen 7 Wikisoftware heraus gefiltert, die den Mindestanforderungen genügen. Diese wurden in einem zweiten Schritt auf Kriterien wie Benutzerfreundlichkeit, Recherchemöglichkeiten und die Strukturierung des Wissens hin untersucht. Dieser Beitrag ist übrigens auf der Community of Knowledge unter dem Titel “Spoilt for Choice – Wiki Software for Knowledge Management in Organisations” auch in Englisch verfügbar.

Auch die Kehrseite der Wissensmanagement-Medaille – das Nichtwissen, wird in unserem Open Journal explizit betrachtet. Ljuba Natsikos, Bernard Richter möchten mit ihrem Beitrag “Nichtwissen als möglicher Erfolgsfaktor in Organisationen” den Begriff Nichtwissen aus der Schmuddelecke des Wissensmanagements holen. Für sie ist Nichtwissen nicht per se negativ für ein Unternehmen. Alles hat zwei Seiten – eine positive und eine negative – und das trifft auch auf Nichtwissen zu.

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